dass der Po eine offizielle „Bundes“-wasserstrasse ist und somit der gleichen Gesetzgebung wie der normale Straßenverkehr unterliegt. Das bedeutet zB null Promille im Boot. Rechts fahren. Eigentlich.
Mir kommt er nicht so erschlossen vor. Weit und breit kein Boot. Keine Wege am Wasser. Heute haben wir nach einer Einsatzstelle gesucht und noch keine passende gefunden.
Wir müssen schließlich mit dem Auto einerseits nah ran an den Fluss – Gepäck etc. Andererseits wird einer von uns das Auto an einen sicheren Ort bringen, wo es die kommende Zeit parken soll.
Besichtigt haben wir östlich von Turin die Ortschaften Chivasso, Crescentino und Santa Maria.
Er beeindruckt mich, dieser Fluss. Weit und stark und schnell. So lassen uns meine Bedenken eine Stelle suchen und hoffentlich morgen finden, wo Kraftwerk-Wehr und auch Steinwurf-Wehr uns nicht schon am ersten Tag zum Umtragen zwingen. Letzteres sind Steine – Riesenbrocken, von Baggern hingeschleppt – die nach Brücken im Fluss im Wasser liegen, und an dieser Stelle verhindern sollen, dass sich der Fluss tiefer eingräbt und damit die Brückenverankerung auf Dauer unterspült.
Im Augenblick regnet es, aber insgesamt trägt die Luft den milden Frühling Italiens in sich.
Das Video gibt einen ersten guten Eindruck vom Fluss Po:
