Nach Cappuccino und quietschsüßer Schokoladentorte geht es wieder auf den Fluss.
Vorbei an unvermeidlichem Kieswerk bei bedecktem Himmel gegen den Wind aber mit dem Strom.

Vorbei an einer kleinen Vogelinsel, auf der sich Kormorane tummeln. Unsere stetigen Begleiter.

Ziel für heute ist Borgoforte, dort ist ein Restaurant, was wir in guter Erinnerung haben… und ein Walla-Camp.
Laut Google Maps. Es erwartet uns eine weiche Landung an einem Steg, gedämpft mit Reifen – allerdings an einem steilen hohen Hang, auf den eine Gitter-Eisentreppe führt.

Mit Cody auf dem Arm steige ich die Treppe hoch, je höher ich komme, desto tiefer wird die Tiefe unter mir, die ich wie durch eine Glasscheibe wahrnehme. Ich erinnere mich an meine Höhenangst. Stufe für Stufe, einatmen ausatmen. Und dann bin ich oben, mein Herz klopft hektisch.
Und wofür alles? Oben gibt es kein gemütliches Camp sondern nur eine Art Bootswerft oder -werkstatt. Mit einer Pizzeria anbei. Als ich das Grundstück erkunde, dröhnt auf einer Seite die Autostrada, während auf der anderen Seite ein Zug vorbei donnert.
Wir wollen nur noch weg, Gottseidank nimmt Rainer den Hund und geht mit ihm langsam die Treppe runter. Ich folge rückwärts gehend.

Wir paddeln noch ca. 2 km und landen an einer herrlichen Sandbank an und werden mit Nudeln bei einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt.
